Württemberg – Natalie Schäfter
Fakten
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geboren
2001
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Ausbildung
Master of Science in Physik, Universität Heidelberg
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Beruf
Projektmanagement im Bereich Digitale Transformation, Arnold Umformtechnik, Forchtenberg
Natalie Schäfter ist eine neugierige und engagierte junge Frau, die Herausforderungen liebt und Dinge gerne hinterfragt. Nach dem Abitur entschied sie sich bewusst für ein Physikstudium an der Universität Heidelberg. Heute arbeitet sie als Projektmanagerin für Digitale Transformation in einem international tätigen Unternehmen. Mit dem Wein fühlt sie sich aber auch als Physikerin verbunden: „Physik findet man überall – auch im Weinbau, von der Tröpfchenbewässerung im Weinberg bis zur Weinbereitung im Keller, erklärt die Naturwissenschaftlerin.
Als Tochter einer Weinerzeugerfamilie ist Natalie Schäfer mit dem Weinbau aufgewachsen und kennt die Arbeit in den Weinbergen von klein auf. Wein nimmt bis heute einen festen Platz in ihrem Leben ein. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Menschen unseren Wein und die Geschichten dahinter näherzubringen sowie Wertschätzung für den Weinbau zu schaffen“, sagt die amtierende Württemberger Gebietsweinhoheit.
Sie liebt den Austausch mit unterschiedlichsten Menschen und empfindet es als große Bereicherung, neue Perspektiven kennenzulernen: „Entwicklung ist nur durch unterschiedliche Meinungen und einen ehrlichen, sachlichen Dialog möglich“, betont die Bretzfelderin.
Natalie Schäfter Über das Amt der Deutschen Weinmajestät
„Mir ist wichtig zu vermitteln, dass Wein nicht kompliziert sein muss, sondern vor allem Freude bereiten soll.“
Mit Blick auf das Amt der Deutschen Weinmajestät verfolgt sie klare Ziele: „Mir ist wichtig zu vermitteln, dass Wein nicht kompliziert sein muss, sondern vor allem Freude bereiten soll.“ Die Deutsche Weinmajestät sieht sie als wichtiges Bindeglied zwischen Weinbranche und Gesellschaft. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, müsse sich das Amt mit den gesellschaftlichen Veränderungen weiterentwickeln. Themen wie Nachhaltigkeit, Gesundheit, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz würden dabei zunehmend an Bedeutung gewinnen und neue Chancen eröffnen, Menschen zeitgemäß für Wein zu begeistern.
Zukunftschancen für die Weinbranche sieht sie vor allem in der Forschung und in Innovationen – etwa bei klimaangepassten Rebsorten, neuen Anbaumethoden und einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Ebenso entscheidend sei die Ausrichtung der Vermarktung auf neue Zielgruppen, veränderte Konsumgewohnheiten und moderne Kommunikationswege.
Auf die Frage, mit wem sie gerne einmal ein Glas Wein trinken würde, nennt sie Reinhold Würth. Sie bewundert seinen ausgeprägten Unternehmergeist und seinen Weitblick. Ein weiteres Vorbild ist Michelle Obama, deren Souveränität, Ausstrahlung und Authentizität sie ebenso schätzt, wie ihren Einsatz für gesellschaftlich relevante Themen.
In ihrer Freizeit ist die ambitionierte junge Frau, die fließend Englisch spricht, sportlich aktiv - etwa beim Radfahren, in den Bergen, beim Skifahren oder Rope Skipping. Daneben musiziert sie mit dem Waldhorn im Posaunenchor.
Natalie Schäfter ist stolz auf die Unterstützung durch ihre Familie und ihre Freunde. Für die Zukunft möchte sie weiterhin beruflich wie persönlich Verantwortung übernehmen, im Austausch mit Menschen und für Themen, die ihr am Herzen liegen.
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Anbaugebiet Württemberg
Unter Deutschlands großen Weinbaugebieten belegt Württemberg mit 10.694 Hektar Platz vier. Hier dominieren mit 65 Prozent die roten Rebsorten in den Weinbergen.