Pfalz – Anna Cölsch
Fakten
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geboren
2005
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Ausbildung
Studentin Internationale Weinwirtschaft Geisenheim
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Beruf
Studentin, Mitarbeit im Weingut Bassermann-Jordan
„Gerade in Zeiten des Wandels – sei es durch Klimaveränderungen, Konsumtrends oder den Generationenwechsel – braucht es Stimmen, die Tradition und Moderne vereinen“, beschreibt Anna Coelsch ihre Motivation für die Bewerbung um das Amt der Deutschen Weinmajestät. Tradition und Innovation seien für sie dabei keine Gegensätze, sondern die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft des Weins.
Die Studentin der Internationalen Weinwirtschaft an der Hochschule Geisenheim verbindet fundiertes Fachwissen mit einem ausgeprägten Gespür für Marketing, Kommunikation und strategisches Denken. Ihre Begeisterung für den Weinbau wurde früh geweckt: Von den ersten Erfahrungen im Deidesheimer Kinderwingert über die Mitarbeit bei der Weinlese bis hin zu einem Praktikum im Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan entwickelte sich aus dem anfänglichen Interesse an den fachlichen Aspekten des Weinbaus echte Leidenschaft.
Ihre Begeisterungsfähigkeit, die auch ihr Umfeld an ihr sehr schätzt, ist so etwas wie ein persönliches Motto. „Erst wenn Emotionen entstehen, kann man wirklich etwas bewegen“, sagt die 21-Jährige, die sich selbst als neugierig, empathisch und strukturiert beschreibt. Auch in schwierigen Situationen ist es ihr wichtig, optimistisch zu bleiben.
Anna Cölsch Über das Amt der Deutschen Weinmajestät
„Gerade in Zeiten des Wandels – sei es durch Klimaveränderungen, Konsumtrends oder den Generationenwechsel – braucht es Stimmen, die Tradition und Moderne vereinen.“
Sollte sie zur Deutschen Weinmajestät gewählt werden, möchte sie insbesondere junge Zielgruppen stärker für Wein begeistern. Ihr Anliegen ist es, neue Berührungspunkte zu schaffen und das häufig als prätentiös wahrgenommene Image von Wein aufzubrechen. Dazu möchte sie die Präsenz in den sozialen Medien weiter ausbauen und die Weinmajestäten als authentische Botschafterinnen und Botschafter einer modernen Weinkultur positionieren. Ebenso liegt ihr die stärkere Vernetzung innerhalb der Branche am Herzen, um gemeinsame Themen sichtbarer zu machen. Auch international sieht sie großes Potenzial für deutsche Weine. Deutschland genieße bereits einen hervorragenden Ruf für hochwertige Erzeugnisse – nicht nur beim Riesling sondern mittlerweile auch bei traditionell hergestellten Sekten oder den Burgundersorten. Dieses Renommee gelte es weiter auszubauen und die regionalen Besonderheiten deutscher Weinbaugebiete stärker zu kommunizieren.
Obwohl der Wein einen großen Teil ihres Lebens ausmacht, nimmt sie sich auch Zeit für ihre Hobbies. Sie wandert gern mit Freunden, fährt Rennrad und joggt. Die geschichtsinteressierte Pfälzerin spricht fließend Englisch und Französisch und begeistert sich für die regionale Mundart. Gerne würde sie sich – wenn es noch möglich wäre – bei einem Glas Wein mit dem Mundartdichter Kurt Dehn oder mit Altbundeskanzler Helmut Kohl über die gemeinsame Heimat austauschen.
Für die Zukunft wünscht sie sich eine erfüllende berufliche Laufbahn in der Weinbranche. Daneben hegt sie einen ganz persönlichen Traum: „Irgendwann hätte ich gerne eine Kellerbar im Stil der 1970er Jahre – so wie meine Großmutter eine hatte.“
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Anbaugebiet Pfalz
Die Pfalz hat viele Superlative: Das größte Weinfest der Welt in Bad Dürkheim, aber auch die erste und bekannteste Weinroute, die Deutsche Weinstraße.