Ahr: Zwischen Wiederaufbau, Spätburgunder und Gemeinschaft
Die Deutschen Weinhoheiten waren an der Ahr unterwegs und erhielten Einblicke in Wiederaufbau, Steillagenweinbau und die starke Gemeinschaft der Region. Zwischen traditionsreichen Betrieben, moderner Vinothek und eindrucksvoller Landschaft zeigte sich das Anbaugebiet vielseitig und zukunftsorientiert.
Das Programm verband die besondere Geschichte der Ahr mit Einblicken in den Wiederaufbau, charakterstarken Spätburgundern und dem engen Zusammenhalt der Weinbranche.
Zwischen Erinnerungskultur und charakterstarken Weinen
Vom 13. bis 15. Mai 2026 führte der Antrittsbesuch des Deutschen Weintrios in das Weinanbaugebiet Ahr. Die Deutschen Weinhoheiten erhielten dabei vielfältige Einblicke in eine Region, die wie kaum eine andere für Steillagenweinbau, Spätburgunderkompetenz und gemeinschaftlichen Wiederaufbau steht. Begleitet wurde das Programm von Begegnungen mit Winzerinnen und Winzern, Vertretern des Ahrwein e.V. sowie zahlreichen Akteuren der regionalen Weinwirtschaft.
Zum Auftakt besuchte das Weintrio die Dokumentationsstätte Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Führung vermittelte eindrucksvoll die historische Bedeutung des Ortes und schlug zugleich eine Brücke zur jüngeren Geschichte der Region. Im Anschluss standen Besuche im Weingut O. Schell sowie im Weingut H.J. Kreuzberg auf dem Programm, wo die Weinhoheiten Einblicke in Handschrift, Stilistik und Herausforderungen des Ahrweinbaus erhielten. Den Abschluss des ersten Tages bildete ein Besuch der neuen Vinothek von DAGERNOVA sowie ein gemeinsames Abendessen mit dem Vorstand des Ahrwein e.V.
Lagenvielfalt, Begegnungen und neue Perspektiven
Der zweite Tag führte die Gruppe zunächst in das Weingut Peter Lingen. Bei Gesprächen über Betriebsstrukturen, Vermarktung und die Besonderheiten der Ahrlagen wurde deutlich, wie stark Tradition und Innovation in der Region miteinander verbunden sind. Es folgte eine Lagenverkostung bei Babsy’s AHR, bei der die Weinhoheiten unterschiedliche Herkünfte und Stilistiken des Ahrweins kennenlernen konnten.
Beim anschließenden AhrWineWalk rückte die einzigartige Kulturlandschaft der Region in den Mittelpunkt. Zwischen Weinbergen, engen Tallagen und den charakteristischen Terrassen bot sich Raum für persönlichen Austausch und neue Perspektiven auf das Anbaugebiet. „Die Ahr beeindruckt mit ihrer besonderen Mischung aus Zusammenhalt, Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein. Man spürt überall, mit wie viel Engagement hier Zukunft gestaltet wird“, betonte eine der Deutschen Weinprinzessinnen während des Besuchs.
Tradition und Wiederaufbau im Kloster Marienthal
Am letzten Tag stand das traditionsreiche Kloster Marienthal im Mittelpunkt des Programms. Nach der Eintragung in die Goldenen Bücher erhielten die Weinhoheiten bei einer Kellerführung und Weinprobe Einblicke in die Geschichte und Entwicklung des Hauses. Beim gemeinsamen Mittagessen im Weingut St. Nepomuk mit Weinbaupräsident Hubert Pauly wurde abschließend über aktuelle Themen des Weinbaus, Herausforderungen der Region und Perspektiven für die Zukunft gesprochen.
Die Ahr präsentierte sich während des dreitägigen Besuchs als Anbaugebiet mit starker Identität, enger Gemeinschaft und großer Dynamik. Die Deutschlandtouren der Deutschen Weinhoheiten schaffen dabei wertvolle Begegnungen innerhalb der Branche, fördern den Austausch zwischen den Anbaugebieten und ermöglichen neue Einblicke in regionale Besonderheiten, Herausforderungen und Zukunftsthemen des deutschen Weinbaus.
Ansprechpartner/in
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Ina Becker
Social Media-Managerin