Pfalz International: Deutsche Weinhoheiten auf Entdeckungstour
Unter dem Motto "Pfalz International" erkundeten die Deutschen Weinhoheiten beim achten Stopp ihrer Deutschlandtour Betriebe mit internationaler Prägung – sei es durch ihre Geschichte, ihre Philosophie oder ihre weltweiten Verbindungen.
Tag 1: Biodynamik, internationale Perspektiven und kreative Cuvées
Der erste Tag begann im biodynamisch arbeitenden Familienweingut Frank John, wo nachhaltiger Weinbau und handwerkliche Präzision im Mittelpunkt stehen. Anschließend wurden die Hoheiten im Weingut Weik von Joan Weik empfangen, die ursprünglich aus den Niederlanden stammt und ihre Perspektiven in den Betrieb einbringt. Den Abschluss des Tages bildete der Aufenthalt im Hotel „Das Palatinum“, das zum Weingut Alfons Ziegler gehört. Dort hatten die Weinhoheiten die besondere Gelegenheit, aktiv an der Kreation eines deutsch-französischen Cuvées mitzuwirken, das gemeinsam mit einem befreundeten Weingut aus Frankreich entwickelt wird.
Tag 2: Internationale Unternehmerstrukturen
Am zweiten Tag zeigte sich die internationale Vielfalt der Pfalz besonders eindrucksvoll: Im Weingut Schloss Janson treffen mit Sarah und Kurt amerikanischer Unternehmergeist auf deutsche Weinbautradition. Im Weingut Heinrich Vollmer erfuhren die Hoheiten, wie ein Betrieb gleichzeitig in der Pfalz und in Argentinien erfolgreich geführt wird. Auch im biologisch arbeitenden Weingut Meßmer spiegeln sich internationale Einflüsse wider: Özlem Meßmer bringt ihre türkisch-griechisch-afrikanischen Wurzeln in die Arbeit im Weinberg und Keller ein.
„Es ist unglaublich spannend, die verschiedenen Geschichten und Perspektiven der einzelnen Betriebe zu erleben. Und es ist natürlich schön zu hören, was die Menschen an der Pfalz so schätzen“, berichtet Katja Simon.
Tag 3: Grenzüberschreitender Weinbau und internationale Rebsorten
Der dritte Tag führte die Weinhoheiten zunächst zum Weingut Nauerth-Gnägy, das Weinberge sowohl in der Pfalz als auch im benachbarten Elsass bewirtschaftet und damit grenzüberschreitende Weinbaukultur lebt. Den Abschluss der Reise bildete die Weinwelt Herrenberg-Honigsäckel, die mit einem breiten Sortiment internationaler Rebsorten beeindruckt.
„Viele internationale Rebsorten finden mittlerweile auch in Deutschland optimale Wachstumsbedingungen. Es war besonders spannend, Sorten wie Viognier, Chenin Blanc, Tempranillo oder Glera aus der Pfalz zu verkosten. Mit dem richtigen Standort und dem passenden Terroir entfalten sie auch hier ihr ganzes Potenzial“, erklärt Anna Zenz.
Positives Fazit
Nach drei sonnigen Tagen ziehen die Deutschen Weinhoheiten ein rundum positives Fazit: Neben vielfältigen Weinverkostungen konnten sie die Besonderheiten der Region intensiv kennenlernen und die herzliche Pfälzer Gastfreundschaft erleben.
„Wir möchten uns bei allen Betrieben bedanken, die uns so herzlich empfangen haben und mit denen wir uns auf Augenhöhe austauschen konnten. Die Pfalz hat sich von ihrer besten Seite gezeigt – wir kommen gerne wieder, um noch mehr Facetten dieser besonderen Region zu entdecken“, resümiert Emma Meinhardt.
Weiterführende Informationen
Ansprechpartner/in
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Frank Schulz
Abteilungsleitung Kommunikation
DWI -
Ina Becker
Social Media-Managerin