Deutsche Weinkönigin – Paula Löber

Fakten

  • geboren

    1996

  • Ausbildung

    M.Sc. Food and Agribusiness, B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel, Industriekauffrau

  • Beruf

    Projektmanagement Umwelt / Energie / Technik / Qualität bei Rotkäppchen-Mumm

Der Weg zum Wein 

Die Begegnungen mit den Menschen in der Weinwelt weckten in Paula Löber den Wunsch, sowohl beruflich als auch privat ihren Platz in der Weinbranche zu finden.

Während ihrer Ausbildung im Landesweingut Kloster Pforta sammelte sie vielfältige Erfahrungen – von kaufmännischen Tätigkeiten über die Arbeit im Weinberg und Keller bis hin zu selbst organisierten Weinverkostungen und Führungen. Dieses Wissen vertiefte sie während ihres fünfjährigen Studiums der Land- und Lebensmittelwirtschaft.

Ihre Abschlussarbeiten bei Rotkäppchen-Mumm am historischen Gründungsstandort Freyburg eröffneten ihr Einblicke in die Strukturen eines international agierenden Unternehmens. Bis heute begleitet sie dort Projekte in den Bereichen Umwelt, Energie, Technik und Qualität – auch an den Standorten im Rheingau und in Baden. Auch außerhalb der Weinwelt ist Paula Löber vielseitig engagiert. Prägend war für sie ein Jahr in Kansas (USA), wo sie lernte, sich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden und ungewohnte Herausforderungen anzunehmen. Sie spricht Englisch und Russisch, organisiert Familienveranstaltungen und Wochenendausflüge und wirkt bei der Planung eines jährlichen privaten Festivals mit. Ausgleich findet sie beim Joggen, in der Natur, auf Reisen oder wenn sie ihre Schwester bei der Jagd begleitet.

78. Deutsche Weinkönigin

In einem bis zuletzt spannenden Wahlfinale setzte sich Paula Löber gegen vier Mitbewerberinnen durch und holte die Krone der Deutschen Weinkönigin zum zweiten Mal in das Anbaugebiet Saale-Unstrut. Die Projektmanagerin bei Rotkäppchen-Mumm in Freyburg überzeugte sowohl in der Fachbefragung als auch im Finale mit exzellentem Fachwissen, einem souveränen Auftreten und ihrer offenen, sympathischen Ausstrahlung.

Gemeinsam mit den 78. Deutschen Weinprinzessinnen Kathrin Knierim (Rheinhessen) und Natalie Schäfter (Württemberg) ist sie ein Jahr lang als Botschafterin des deutschen Weins und der Weinbranche auf etwa 200 Terminen im In- und Ausland unterwegs.

Paula Löber blickt mit großer Vorfreude auf die verantwortungsvolle Aufgabe. Sie ist überzeugt, dass es zunehmend darauf ankommt, junge Menschen für deutschen Wein zu begeistern. Dafür müsse man sie dort erreichen, wo sie sich informieren und austauschen – insbesondere über digitale Kanäle und soziale Medien. „Das Amt ist ein bedeutender Bestandteil der deutschen Weinkultur und eine besondere Form der Wertschätzung für das Produkt, die Anbaugebiete und die Menschen dahinter“, betont sie. 

Große Chancen für die Zukunft der deutschen Weinbranche sieht die 30-Jährige in nachhaltigen Konzepten, einer klaren Profilierung der Anbaugebiete, einer starken Marke „Deutscher Wein“ sowie in einer verständlichen, zeitgemäßen Kommunikation. 

Anbaugebiet Saale-Unstrut

Zwei Flüsse geben dem Anbaugebiet seinen Namen, denn die meist terrassierten Weinberge liegen vor allem in den engen Flusstälern von Saale und Unstrut.

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